Monika Maria Weiß
1946 in Glanegg/Grödig geboren, wohnhaft in St.Leonhard bei Salzburg, arbeitet im eigenen Atelier in Salzburg.
Mitglied des Berufsvereins der Bildenden Künstler Österreichs, A.I.A.P Unesco Association Internationale des Arts Plastiques, Paris, France
Künstlername MOMA
Künstlerische Ausbildung (Auszug)
Gottfried Salzmann, Bern/ Schweiz, Aquarell, Atelier Martin Gredler, Salzburg, Akt/Portrait/Öl, Intern.Sommerakademie Salzburg, Zhou Brothers, USA, Acryl, Atelier Lotte Ranft, Salzburg, Akt, Akademie d. Bild.Künste Bd. Reichenhall, S.Vassilian, Aquarell, Atelier Eva Möseneder, Salzburg, Radierung, Hermann Kremsmayer, Galerie Vita, Bern/Schweiz, Acryl, Bogdan Pascu, Acryl, Bernhard Vogel,Aquarell
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Mit Farben die Sinne öffnen
Monika Maria Weiß öffnet in ihren Bildern alle fünf Sinne; Farben lassen sich schmecken, fühlen, hören, riechen – und natürlich sehen. Die Farben von Monika Maria Weiß sprechen die Seele an.
Schreiendes Rot, zartes Weiß, ein saftiges Blau oder ein kraftvolles Orange mit einem Tupfer Grün, das an Wiesen im Morgentau erinnert. Farben haben für die Salzburger Künstlerin Monika Maria Weiß eine ganz besondere Erotik. Sie sprechen alle fünf Sinne an, erzeugen Schwingungen im Betrachter, fließen nach innen und aussen. „Meine Bilder sind ein Farbenrausch. In ihnen spiegelt sich die Suche nach dem Sinn, nach Harmonie, nach Freude“ sagt die Künstlerin. In ihren Werken drückt sie über die Farben aber auch negative Gefühle aus: Kampf, Zorn, Angst, Leiden, „Man erlebt beim Malen die Emotionen ungebremst und direkt“. Das kommt auch in den Bildern zum Ausdruck.
Die Farben waren es, über die Monika Maria Weiß ihre – in der Kindheit nicht ausgelebte – Liebe zur Malerei entdeckt hat. Ihr ursprünglicher Berufswunsch, Modezeichnerin zu werden, konnte nicht realisiert werden. Der Hang zum Künstlerischen wurde vom Alltag überdeckt. Erst später entschloss sich Monika Maria Weiß, ihre Kreativität wie ein Geschenk anzunehmen. „Mich fasziniert das Fließende, das Ausbreiten der Farben über das Medium Bild in den Körper und die Seele“, beschreibt die Salzburgerin ihren künstlerischen Zugang. Sie lässt die Bilder in sich reifen, bis es Zeit ist, den Farben ihren Weg zu bahnen und so aus den Bildern im Kopf ein reales Kunstwerk zu schaffen.
Die Liste der Lehrmeister und Mentoren, die Weiß auf ihrem künstlerischen Weg in Sachen Aquarell, Acryl oder Aktzeichnen begleiteten, ist lang. Mit der Verfeinerung ihrer Technik gelang es der Salzburgerin auch zunehmend, ihren eigenen künstlerischen Weg zu gehen. Heute ist die „Spätberufene“ eine selbstbewusste Künstlerin, die energisch ihre Kreativität in Bildern umsetzt.